Meet & Talk zur Ausstellung
Kunst Geld Skandal – was von der WestLB übrig bleibt
16.07.2026 ab 16.15 Uhr
Die von Studierenden der RUB konzipierte Ausstellung Kunst Geld Skandal – was von der WestLB übrig bleibt präsentiert Werke aus den ehemaligen Kunstbeständen der Westdeutschen Landesbank, die nach Auflösung der WestLB als Dauerleihgaben an verschiedene Museen in NRW übergingen. Der einzigartige Bestand der RUB umfasst Werke von Imi Knoebel, Katharina Grosse, Josef Albers, Sol LeWitt und Thomas Struth. Die Arbeiten erzählen nicht nur von künstlerischen Positionen, sondern auch von den Wegen, die Kunstwerke durch Institutionen, Sammlungen und öffentliche Verantwortung nehmen.
Museale Praxis – wie geht das?
Im Rahmen des Meet & Talks am 16.07.2026 ab 16.15 Uhr berichten die Studierenden des Seminars über die Entstehung des Projekts, diskutieren Möglichkeiten und Grenzen musealer Praxis an der RUB und bieten Einblick in die faszinierende Liaison von Kunst und Finanzgeschichte. Anschließend an eine kurze Führung besteht Gelegenheit zum gemeinsamen Gespräch. Dazu gibt es Limonade.
Datum: 16.07.2026
Uhrzeit: ab 16.15 Uhr
Ort: Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum
Zur Sammlung moderne und zeitgenössische Kunst gehören auch 15 Dauerleihgaben – Werke, von Katharina Grosse, Imi Knoebel, Josef Albers, Sol LeWitt und Thomas Struth, die sich früher im Firmenbesitz der Westdeutschen Landesbank (WestLB) befanden. Nach vielen Skandalen wurde die „Hausbank“ Nordrhein-Westfalens 2012 abgewickelt, was zur Aufteilung ihres Kunstbestandes in verschiedene Museen führte.
Mit der Ausstellung Kunst, Geld, Skandal – was von der WestLB übrig bleibt soll ein Schlaglicht auf die Geschichte der Bank und ihrer Sammlung geworfen werden. Welche Kunstwerke befanden sich in der WestLB, warum kamen die Arbeiten an die RUB und können die Objekte als Zeugen des Zusammenbruchs eines international agierenden Finanzinstituts gewertet werden?
Die Ausstellung entstand im Sommersemester 2026, als studentisches Projekt mit „Laborcharakter“. Sie versteht sich als offener Denkraum, der zu interdisziplinären Diskussionen anregen soll.
Studentisches Kurator*innen-Team: Tobias Becker, Fatime Dzaferi, Kristina Jurkowski, Philipp Langweg, Marlene Sophie Pott, Melina Smutny, Jana Natalie Swieca und Lea Wittrock
Leitung: Dr. Alexia Pooth
Grafik: Anna Traskaliková, Studentin Kunsthochschule für Medien (KHM), Köln
Laufzeit: 11.06. – 22.11.2026
