Vor dem Studium

Das Fach Kunstgeschichte erforscht die europäische und die europäisch geprägte Kunst von der Spätantike bis zur Gegenwart. Das Feld ihrer zentralen Forschungsbereiche – Architektur, Plastik, Malerei, Grafik und Kunstgewerbe – hat sich im Prozess der Moderne zunehmend auf alle Bereiche der visuellen Kultur erweitert, so dass auch Photographie, Film, Design, Performancekunst, Neue Medien etc. im Fach untersucht werden. Ergänzt wird dieser Bereich durch die Kunstliteratur und -theorie.

Das Studium der Kunstgeschichte ist interdisziplinär – Forschungsbeiträge aus anderen geisteswissenschaftlichen Fächern können je nach Thema Teil der Auseinandersetzung mit den kunsthistorischen Objekten sein. Eine Offenheit für affine Fachbereiche ist somit eine wichtige Voraussetzung.

Sie sollten Interesse an der gesamten Spannweite von Kunst- und Kulturproduktion und an einer intensiven Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kunstobjekten mitbringen sowie vor allem die Bereitschaft, wissenschaftlich zu arbeiten. Das setzt eine Freude am Lesen wissenschaftlicher Texte (auch in anderen Sprachen) und dem Schreiben eigener wissenschaftlicher Arbeiten voraus – Fähigkeiten, die Sie im Laufe des Studiums entwickeln können und werden.

Mit Gründung der Ruhr-Universität Bochum im Jahr 1965 entschloss man sich, über die klassischen Epochen der Kunstgeschichte hinaus der modernen und zeitgenössischen Kunst einen besonderen Schwerpunkt zu geben. Die universitätseigenen Kunstsammlungen mit ihren Beständen zeitgenössischer Werke, die in ihrer Qualität nicht nur in Deutschland einmalig sind, sondern auch internationales Ansehen genießen – ein Alleinstellungsmerkmal des Kunstgeschichtlichen Instituts innerhalb der deutschen Hochschullandschaft ­– ermöglichen eine außergewöhnliche Praxisnähe.

Das Institut beteiligt sich in Forschung und Lehre intensiv an fakultäts- und universitätsübergreifenden Projekten; eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet es mit der Stiftung „Situation Kunst – für Max Imdahl / MuT“. Sie bieten die Möglichkeit, den forschungsorientierten Ansatz des Studiums durch praxis- und berufsorientierte Aspekte kuratorischer und musealer Arbeit zu erweitern. Das Kunstgeschichtliche Institut profitiert zudem von der besonderen Dichte diverser Institutionen in der Region, die sich der Präsentation, Pflege, Vermittlung sowie dem Verkauf moderner Kunst widmen.

Die Berufe, die Sie mit einem Kunstgeschichtsstudium ergreifen können, sind so vielfältig wie das Fach selbst. Klassisch sind die drei Felder Museum bzw. Ausstellungsinstitute, die Denkmalpflege und die Universität selbst; auch Galerien, Zeitungs- und Fernseh-Redaktionen sowie Kunstämter sind naheliegende Arbeitsfelder. Hinzugekommen sind Gebiete wie Art Consulting, Werbung, Erwachsenenbildung und so fort. Der Bachelor-Abschluss ist in unserem Fach in der Regel (es gibt auch wenige Ausnahmen) kein Abschluss, der sicher in einen Beruf mündet. Sie werden meistens zumindest mit einem Master abschließen müssen; viele Berufe sind fast ausschließlich mit einer Promotion zugänglich. Daher legen wir Ihnen ans Herz: Planen Sie Ihr Studium bitte nicht nur bis zum Bachelor, fassen Sie die Möglichkeit eines Masters in Auge, selbst wenn Sie vielleicht die Ausrichtung ändern. Sie erhöhen Ihre Chancen auf eine feste berufliche Anstellung enorm. Absolvent:innen unseres Instituts arbeiten in vielen unterschiedlichen, renommierten Institutionen und Funktionen in ganz Deutschland. Darunter sind zum Beispiel Kurator:innen, Denkmalpfleger:innen, Sammlungsleiter:innen, Projektmanager:innen, Journalist:innen, Galerist:innen, Professor:innen und viele mehr.

Bemühen Sie sich so früh wie möglich um praktische Erfahrung in unserem Fachgebiet. Nebenher arbeiten müssen die meisten von Ihnen: Aber versuchen Sie, Ihr Geld möglichst fachnah zu verdienen. In Führungen durch Ausstellungen und Museen können Sie sich wichtige, berufsrelevante Fähigkeiten aneignen und auch sehen, welche Berufe überhaupt für Sie in Frage kommen.

Der 2-Fach Bachelor-Studiengang Kunstgeschichte ist an der RUB zulassungsfrei. Das bedeutet, dass Sie sich nicht bewerben müssen, sondern eine Einschreibung im Rahmen der Fristen ausreichend ist, für die Sie lediglich eine Hochschulzugangsberechtigung benötigen (Abitur o. Ä.). Informieren Sie sich rechtzeitig zu Bewerbungsfristen und -bedingungen in Ihrem Wunsch-Zweitfach, für welches eigene Zugangsvoraussetzungen gelten!

Sie wollen studieren und haben eine Berufsausbildung und -erfahrung, aber kein Abitur? Die RUB informiert Sie hierzu umfänglich: https://studium.ruhr-uni-bochum.de/de/bewerbungs-und-zulassungsverfahren-fuer-beruflich-qualifizierte

Da dem Fach Kunstgeschichte kein Ausbildungsberuf entspricht, gehören Sie im Regelfall zur Bewerber:innengruppe 3. Hierbei erfolgt ein viersemestriges Probestudium, um das Studium fortsetzen zu dürfen. Das Probestudium gilt als erfolgreich, wenn pro Semester mindestens 20 CP (Credit Points) bzw. zwei Drittel der zu erbringenden Studienleistungen erzielt wurden.

Zum Bewerbungsverfahren, möglichen Fächerkombinationen oder dem Studium generell berät Sie die zentrale Studienberatung.

Für externe Studierende, die den Studienort wechseln und an der Ruhr-Universität Bochum das Fach Kunstgeschichte studieren wollen, wird eine Anrechnung der bereits absolvierten Leistungen vorgenommen. Aus der Anerkennung der Leistungen ergibt sich die Einstufung in ein Fachsemester. Diese Einstufung ist obligatorisch für Ihre Einschreibung.

Bitte melden Sie sich für einen Termin bei der Studienberatung [] und halten Sie folgende Unterlagen bereit:

  1. Nachweis über die in dem Fach Kunstgeschichte absolvierten Studienleistungen
  2. Sprachnachweise (inkl. Abiturzeugnis)

Für Informationen zu einem Status als Zweithörer*in beachten Sie bitte die entsprechende Seite des Studierendensekretariats.

Neben Bafög gibt es umfassende Angebote für Ihre Studienfinanzierung. Wir raten Ihnen, diese frühzeitig wahrzunehmen und uns für Empfehlungsschreiben anzusprechen. Bewerben Sie sich am besten für ein Stipendium eines der zahlreichen Förderwerke. Hierzu finden Sie Informationen auf den Seiten der RUB zur Studienfinanzierung und zu Stipendien für Studierende.

Zögern Sie nicht, sich auf Stipendien zu bewerben, selbst wenn Sie Sorgen haben, dass Ihre Leistungen nicht ausreichen könnten. Die Bewerbungsvoraussetzungen klingen häufig abschreckender als sie sein sollten und nicht nur Studierende mit perfekten Noten haben die Chance ein Stipendium zu gewinnen. Denken Sie immer daran, dass Sie durch eine Bewerbung nichts verlieren können, sondern im Gegenteil nur gewinnen können.

Wir empfehlen Ihnen, in Ihrem Studium einen Auslandsaufenthalt von 1–2 Semestern einzuplanen. Es gibt verschiedene Programme, die einen solchen Austausch fördern, auch finanziell. Sie erlernen nicht nur eine Sprache, sondern erschließen sich eine Kulturlandschaft. Beides ist gleichermaßen wichtig. Ein Auslandsaufenthalt ist aufgrund der gegenseitigen Kreditierung von Leistungen im Rahmen des ECTS-Systems und aufgrund der vielfältigen Kontakte im Rahmen der Erasmus-Programme sowie über weitere Kooperationen an vielen Universitäten und Forschungseinrichtungen möglich. Das Kunstgeschichtliche Institut hat im Speziellen Erasmus-Kooperationsverträge mit den Universitäten: Università degli Studi di Urbino, Università degli Studi Roma Tre, der Uniwersytet Wrocławski (Universität Breslau) und der Universidad de Extremadura (Cáceres) geschlossen. Ansprechpartnerin für Auslandsaufenthalte im Kunstgeschichtlichen Institut ist Jun.-Prof. Dr. Annette Urban.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte zunächst baldmöglichst an das International Office der Ruhr-Universität Bochum, das für den administrativen und insbesondere den finanziellen Teil verantwortlich ist. Es besteht die Möglichkeit, sich für die Dauer des Auslandsaufenthaltes beurlauben zu lassen. Damit werden die Auslandssemester nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet.

Wenn Sie persönliche Sorgen haben, ist die psychologische Studienberatung der RUB für Sie Ansprechpartner:in.

Liegen studienbeeinträchtigende Behinderungen und chronische Erkrankungen vor, kompensieren Nachteilsausgleiche die jeweiligen Erschwernisse, worüber Sie sich hier informieren können.

Unsere dezentrale studentische Gleichstellungsbeauftragte Julia Kersting können Sie unter erreichen.

Studienstart: 1. Semester Bachelor

(1) Gebäude GA – hier ist das Kunstgeschichtliche Institut untergebracht. Die Sekretariate und Büros der Dozierenden, aber auch die Fachschaft und den Fotografen finden Sie in GA 2 Süd – das heißt Sie müssen im hinteren Treppenhaus ins zweite Stockwerk hochgehen. In GA gibt es auch ein paar Seminarräume, die wir verwenden: GA 6 im Süden des sechsten Stockwerks und die großen Räume in GA 03 sind besonders zu nennen.

ACHTUNG: während GA 3 das dritte Stockwerk bezeichnet, ist GA 03 das Stockwerk unterhalb der Eingangsebene (GA 02)

Ebenfalls in GA finden Sie die Verbundbibliothek GA. Der Eingang befindet sich im dritten Stockwerk im Norden, für die Bücher der Kunstgeschichte müssen Sie innerhalb der Bibliothek zurück ins zweite Stockwerk gehen.

(2) GAFO – die Abkürzung steht für „Geisteswissenschaftengebäude A Flur im Osten“ und bezeichnet das flache Gebäude zwischen GA und der Hauptachse der Universität. Hier befindet sich auch der HGA, der Hörsaal des GA, in welchem Sie Vorlesungen hören werden.

(3) Die Mensa der Universität befindet sich am südlichen Ende der Hauptachse der Universität.

(4) In der Universitätsbibliothek können Sie nicht nur Bücher ausleihen, sondern auch Computer benutzen, arbeiten oder Kaffee trinken. Ihr Studierendenausweis dient zugleich als Bibliotheksausweis.

(5) Im Studierenden Service Center (SSC) finden Sie unter anderem zentrale Service- und Beratungseinrichtungen: Studierendensekretariat und Zulassungsstelle, Zentrale Studienberatung mit Sozial- und Finanzierungsberatung sowie Career Service, die Psychologische Beratung, das International Office, den Hochschulsport und die Junge Uni, das Koordinationsbüro für Schülerprojekte.

(6) Die Kunstsammlungen befinden sich im zentralen Gebäude des Campus unterhalb der Bibliothek mit dem Eingang zum Audimax.

Um das Kunstgeschichtliche Institut kennenzulernen und Fragen zum Einstieg in das Studium zu klären, bieten wir eine Einführungsveranstaltung an. Informationen zu den Terminen finden Sie vor Semesterbeginn auf der Startseite unserer Homepage https://kgi.ruhr-uni-bochum.de/.

Bei Fragen jeder Art, die sich Ihnen über die FAQ auf dieser Seite hinaus stellen, können Sie sich an die Studienfachberatung der Kunstgeschichte  wenden. Diese ist für Unterstützung bei Ihrer Studienorganisation zuständig.

Sollten Sie Fragen haben, mit denen Sie sich ungern an Lehrende oder Mitarbeitende wenden möchten, können Sie sich mit der Fachschaft besprechen. Ihr Anliegen wird dann ggf. in anonymer Form in den Institutssitzungen eingebracht.

Die Fachschaft erreichen Sie per Mail – – oder über die folgenden Kanäle:

Webseite: https://fsrkunstgeschichte.blogs.ruhr-uni-bochum.de/

Instagram: https://www.instagram.com/fsrkunstgeschichte/

Facebook: https://www.facebook.com/fsr.kugebo

Als Erstsemester-Studierende belegen Sie nur Modul 1 mit folgenden drei Pflichtveranstaltungen:

040605: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte

040610: Propädeutikum: Bildkünste

040611: Propädeutikum: Architektur

Sie können Modul 1 komplett im ersten Semester abschließen oder aber über zwei Semester strecken. Wichtig! Über Inhalte, Verlauf und Anforderungen der oben angegebenen Pflichtveranstaltungen können Sie sich auf unserer Homepage im kommentierten Vorlesungsverzeichnis informieren, das ständig aktualisiert wird. Dort finden Sie auch die aktuellen Beginndaten.

Begleitend findet ein Tutorium statt, welches Sie auf die Anforderungen des kunstgeschichtlichen Studiums vorbereiten und Ihnen bei den ersten Schritten in Ihrem neuen Studium helfen soll. Die Teilnahme ist freiwillig, wird aber sehr empfohlen, um Grundkenntnisse in den Techniken wissenschaftlichen Arbeitens zu erlangen. Die Anmeldung erfolgt nicht über eCampus, sondern über Moodle (Moodle-Kurstitel: Erstsemestertutorium Kunstgeschichte; Passwort: TutKuGeBo). Bei Fragen können Sie sich gerne an den/die Tutor:in wenden.

eCampus ist das Online-Verwaltungsportal für Ihr Studium. Hier melden Sie sich zu Veranstaltungen an und können erbrachte Leistungen einsehen und verwalten und somit auch einen aktuellen Überblick über Ihren Studienstand erhalten (Transcript of Records).

Nachdem Sie sich mit Ihren Login-Daten erfolgreich angemeldet haben, können Sie die Veranstaltungen über die Schlagwortsuche oder Veranstaltungsnummer unter der Rubrik Vorlesungsverzeichnis ermitteln. Haben Sie sich in die Veranstaltungen eingeschrieben, können wir Sie über Ihre Rub-Adresse erreichen. Bitte beachten Sie die An- und Abmeldefristen für Veranstaltungen.

Bitte konsultieren Sie bei Fragen zu eCampus als erstes das CampusOffice Handbuch für Studierende und wenden Sie sich erst an die Studienberatung, wenn das Handbuch auf Ihre spezifische Frage keine Antwort bietet.

Hier finden Sie eine für das Fach Kunstgeschichte spezifische Kurzanleitung für die Modulverknüpfung.

Die Kommunikation zu den Lehrveranstaltungen finden über die Lernplattform Moodle statt.

Ihr Anmeldename bei Moodle ist identisch mit Ihrer Login-ID an der RUB. Gleiches gilt für Ihr Passwort. Geben Sie im Feld unter Kurssuche bitte den Titel der Veranstaltung oder die Veranstaltungsnummer ein. Sie werden dann auf die Anmeldeseite des Kurses geleitet. Die Kurse sind verschlüsselt. Ihnen werden die Passwörter kurz vor Beginn der Seminare über Ihre RUB-Adresse zugesandt, wenn Sie sich in eCampus angemeldet haben, oder in der ersten Seminarsitzung mitgeteilt.

FAQ Studienstart

Leider ist es nicht zu vermeiden, dass sich manchmal Kurse überschneiden. In dem Fall müssten Sie prüfen, ob in beiden Fächern Anwesenheitspflicht besteht und ggf. einen der Kurse in einem späteren Semester belegen.

Aufgrund automatisierter Angaben in eCampus weichen die Angaben zum Starttermin einer Veranstaltung gelegentlich von den Angaben auf unserer Homepage ab. Es sind stets die Angaben auf unserer Homepage richtig.

Bis zum Ende Ihres Bachelors müssen Sie Sprachkenntnisse in Englisch, einer weiteren modernen Fremdsprache und Latein nachweisen. Als moderne Fremdsprachen empfehlen wir für die Kunstgeschichte besonders Italienisch, Französisch, Niederländisch oder Spanisch.

Die Nachweise müssen nicht zu Beginn des Studiums vorliegen, sondern können während des Bachelors erworben werden, beispielsweise durch Sprachkurse im Optionalbereich. Das ist auch eine gute Möglichkeit, einen Teil der notwendigen CP im Optionalbereich zu erwerben.

Als Nachweis dient ein Schulabschlusszeugnis, aus dem hervorgeht, dass Sie eine Sprache über mindestens zwei Jahre erfolgreich belegt haben, Modulnachweise universitärer Lehrveranstaltungen oder Sprachnachweise in Lehrveranstaltungen.

Haben Sie Sprachkenntnisse in einer Sprache, jedoch keinen Nachweis, weil Sie beispielsweise zweisprachig aufgewachsen sind, können Sie sich an die Studienberatung wenden, um ggf. einen Nachweis in Form einer kurzen mündlichen oder schriftlichen Überprüfung zu vereinbaren.

Sie müssen im Laufe Ihres Studiums Lateinkenntnisse nachweisen können. Akzeptiert als Nachweis werden neben schulischem Lateinunterricht von mindestens zwei Jahren auch Lateinkenntnisse aus dem Latein-Modul des Optionalbereichs, das von der Kunstgeschichte angeboten wird:

Profil Sprachen/ Freie Studien: Latein (Gußen)

Teil 1: Grundzüge der lateinischen Grammatik

Teil 2: Übersetzung historischer lateinischer Texte

Für die Anerkennung anderer extern erworbener Lateinkenntnisse wenden Sie sich im Zweifelsfall bitte an die Studienberatung.

Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen an Ihre Lateinkenntnisse in Ihrem Zweitfach gegebenenfalls höher sein könnten.

Da die Veranstaltungen der Kunstgeschichte nicht aufgezeichnet werden, gibt es keine Möglichkeit, die vermittelten Inhalte des Studiums auf anderem Wege als durch Teilnahme an den Veranstaltungen zu erlernen. Zudem basieren die meisten der Veranstaltungen auf der gemeinsamen Diskussion im Kurs. Eine regelmäßige Teilnahme an den Online- oder Präsenzveranstaltungen ist somit eine Voraussetzung für das Bestehen.

Mit dem Optionalbereich hat die Ruhr-Universität Bochum einen zentralen Ort zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen geschaffen. Er stellt gleichermaßen die Plattform für Angebote aus Fächern sowie für die Nachfrage der Studierenden dar. Sie müssen im Optionalbereich 30 CP absolvieren. Modulangebote und Inhalte entnehmen Sie bitte der Seite des Optionalbereichs.

Auch das Fach Kunstgeschichte stellt im 2-Fächer Bachelor kontinuierlich ein Angebot von drei Modulen bereit:

Profil Sprachen/ Freie Studien: Latein (Gußen)

Teil 1: Grundzüge der lateinischen Grammatik

Teil 2: Übersetzung historischer lateinischer Texte

Profil Sprachen/ Freie Studien: Italienisch (Gostoli)

Teil1: Grammatikalische und phonetische Grundlagen

Teil 2: Lektüreübung und Wortschatz

im WiSe:

Profil Freie Studien: Einführung in die christliche Ikonographie (Clever-Kümper)

Teil 1: Einführung in die christliche Ikonographie (Lektürekurs)

Teil 2: Einführung in die christliche Ikonographie (Übung vor Originalen)

im SoSe:

Profil Frei Studien:  Mythologische Quellen und ihre künstlerische Adaption (Mende)

Teil 1:  Götter und Verwandtschaft. Mythologische Quellen und ihre künstlerische Adaption I

Teil 2:  Götter und Verwandtschaft. Mythologische Quellen und ihre künstlerische Adaption II

Exkursionstage werden erst in den Masterstudiengängen obligatorisch und auch Pflichtpraktika sind im Studium der Kunstgeschichte nicht vorgesehen. Freiwillige Praktika in der Vorlesungsfreien Zeit zu absolvieren, um Berufsfelder kennen zu lernen, für welche Sie sich interessieren, ist sicherlich dennoch sinnvoll. Sie können aber nicht für Ihr Bachelor-Studium angerechnet werden.

Studienverlauf: 2.–6. Semester Bachelor

Als Module bezeichnen wir einen Lernblock, der in der Kunstgeschichte aus zwei oder drei Veranstaltungen besteht. Für ein Modul erwirbt man eine vorgeschriebene Anzahl von CP und erhält zum Abschluss eine Modulnote. Die Module haben unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte und unterschiedliche Anforderungen.

Der Bachelor-Studiengang besteht aus sieben Modulen, die jeweils einen thematischen Schwerpunkt aufweisen.

Module Veranstaltungen CP
Einführungsmodul 1 Einführung in das Studium der Kunstgeschichte +

Propädeutikum Bildkünste +

Propädeutikum Architektur

12
Übungsmodul 2 Lektürekurs/Werkanalyse + Übung vor Originalen 9
Epochenmodul 3 (Mittelalter) Vorlesung + Grundseminar oder

Grundseminar + Grundseminar

10
Epochenmodul 4 (Frühe Neuzeit) Vorlesung + Grundseminar oder

Grundseminar + Grundseminar

10
Epochenmodul 5 (Moderne) Vorlesung + Grundseminar oder

Grundseminar + Grundseminar

10
Epochenvertiefung 6

(Mittelalter oder Frühe Neuzeit)

Vorlesung + Hauptseminar oder

Hauptseminar + Hauptseminar

10
Epochenvertiefung 7 (Moderne) Vorlesung + Hauptseminar oder

Hauptseminar + Hauptseminar

10
ggf. Bachelorarbeit 8

Die Module 2–7 bestehen aus zwei Veranstaltungen (entweder Vorlesung + Seminar oder Seminar + Seminar). Die eine Veranstaltung (Vorlesung oder Seminar) wird mit einer studienbegleitenden Leistung (z. B. eine Vorlesungsklausur, aktive Teilnahme, ein Referat oder eine sonstige kleine Leistung) mit 2 CP abgeschlossen; die andere Veranstaltung (Seminar) wird mit einem großen Leistungsnachweis (im Regelfall eine Seminararbeit) mit 7 oder 8 CP abgeschlossen.

Achten Sie darauf, dass Sie in den Modulen 2–5, sowie in den Modulen 6 und 7 jeweils mindestens zwei verschiedene Gattungen (Architektur, Malerei, Fotografie, o. Ä.) abdecken. Entscheidend ist hierbei das Thema Ihrer Hausarbeit.

Modul 6 oder Modul 7 muss anstelle einer schriftlichen Arbeit durch eine mündliche Prüfung abgeschlossen werden. Prüfungsthemen sind die Themen der beiden in dem Modul belegten Veranstaltungen.

Sie schließen also 5 Module im Regelfall mit einer wissenschaftlichen Seminararbeit ab (Grundseminare: 10–12 Seiten; Hauptseminare: 15–20 Seiten), die von einer studienbegleitenden Leistung vorbereitet wurde.

Näheres zu Inhalten und zu dem Verlauf des Studiums finden Sie im Modulhandbuch des 2-Fach-Bachelors Kunstgeschichte auf unserer Homepage.

Grundsätzlich gilt für alle Veranstaltungen, dass eine Voraussetzung für das Bestehen Ihre regelmäßige, aktive Teilnahme ist. Je nach Veranstaltungsform können Sie darüber hinaus eine der folgenden Formen eines Leistungsnachweises erfüllen müssen:

  • Mündlicher Vortrag (Online, vor Ort, mit oder ohne Powerpointpräsentation)
  • Referat / Impulsreferat
  • Handout / Thesenpapier
  • Gruppenarbeit
  • Beiträge auf Moodle — weitere Formate (Blog, Video, etc.)

Für all diese Leistungen gilt, dass Sie sich mit Ihren Dozierenden über die Vorgaben und die Themen gut absprechen sollten, im Rahmen der Seminare oder in der Sprechstunde, da die Anforderungen von Veranstaltung zu Veranstaltung unterschiedlich sein können.

Ein Referat oder eine sonstige Präsentation gelten als Prüfungsleistungen. Sollten Sie zum Termin Ihres Vortrags also nicht kommen, wird Ihnen die Veranstaltung als nicht bestanden eingetragen. Bei Krankheit müssen Sie sich vorher mit ärztlichem Attest entschuldigen.

Beachten Sie bereits für diese studienbegleitenden Leistungen die Vorgaben zum wissenschaftlichen Arbeiten und die Anforderungen an kunstgeschichtliches Bildmaterial.

Die Module 2–5, sowie eines der Module 6 und 7 werden Sie im Bachelor mit einer schriftlichen Hausarbeit abschließen müssen, die im Grundseminar einen Umfang von 10–12 Seiten und im Hauptseminar einen Umfang von 15–20 Seiten haben sollte.

Das Thema der Hausarbeit müssen Sie immer rechtzeitig mit der/dem Dozierenden absprechen.

Für Hinweise zur Erarbeitung und Gestaltung der Arbeit sehen Sie den Abschnitt zum Wissenschaftlichen Arbeiten auf dieser Seite.

Sie müssen im Bachelorstudium das Modul 6 oder Modul 7 anstelle einer Seminararbeit mit einer mündlichen Prüfung über die Inhalte des Moduls abschließen.

Die aktuellen Fristen und das Verfahren zur Anmeldung der mündlichen Prüfung finden Sie in der rechten Randspalte der Seite der Studienberatung.

Wenn Sie alle Veranstaltungen für ein Modul belegt haben und die Note für Sie eingetragen worden ist, müssen Sie die Veranstaltungen in eCampus zu Modulen zusammenfassen. Eine genaue Anleitung finden Sie im eCampus-Handbuch.

Eine Kurzanleitung zum Vorgehen im Fach Kunstgeschichte finden Sie hier.

Nachdem Sie alle Module zugeordnet haben, schreiben Sie eine Mail an mit Ihrer Matrikelnummer und der Bitte um die Bestätigung der von Ihnen zusammengefassten Module.

Sie haben das eCampus-Handbuch gründlich studiert und keine Antwort auf Ihre spezifische Frage finden können? Dann schreiben Sie uns:

FAQ Studienverlauf

Die Module sollten etwa in der Reihenfolge belegt werden, wie im Modulplan vorgesehen, da Kenntnisse vorangegangener Module vorausgesetzt werden. Einführungsveranstaltungen sollten Sie besuchen, bevor Sie die Grundseminare belegen und die Hauptseminare zum Ende des Studiums. Im Detail sind Sie in der Gestaltung Ihres Stundenplans jedoch flexibel – Sie sollten Veranstaltungen auch nach Ihrem Interesse wählen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an die Studienberatung.

Neben dem Tutorium für Erstsemester ist auch die Teilnahme am Tutorium für wissenschaftliches Arbeiten dringend zu empfehlen. Hier finden Sie mehr Informationen dazu.

Alternativ oder zusätzlich beachten Sie die kostenfreien Angebote des Schreibzentrums. Dort kann man sich auch individuell bei Problemen beraten lassen, Workshops besuchen und manche Kurse zum Thema Schreiben sogar im Optionalbereich belegen.

Wissenschaftliches Arbeiten, besonders auch das wissenschaftliche Schreiben, erfordert viel Übung. Seien Sie geduldig mit sich, nutzen Sie jede Gelegenheit, um Texte zu verfassen und schriftlich oder mündlich über kunsthistorische Objekte ins Gespräch zu kommen, lesen Sie sich Ihren Text selbst laut vor oder tauschen Sie Ihre Texte mit Kommiliton:innen, um sich gegenseitig Feedback zu geben – so bekommen Sie auch ein besseres Gefühl für Ihre eigenen Texte.

Bei rein formalen Fragen enthält häufig unser Leitfaden bereits alle Antworten, die Sie benötigen.

Wenn Sie überlegen, Ihr Studium der Kunstgeschichte abzubrechen, sich aber nicht sicher sind, können Sie gerne ein persönliches Beratungsgespräch mit der Studienberatung per Mail vereinbaren. Fächerübergreifend ist auch die Beratungsstelle der RUB für Sie da.

Wissenschaftliches Arbeiten

Sehr hilfreich für das Erstellen von Seminararbeiten ist unser Leitfaden, den Sie sorgfältig durchlesen und beherzigen sollten. Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Hinweise haben, ist möglicherweise das kostenfreie Angebot des Schreibzentrums der RUB hilfreich. Dort können Sie Workshops zu verschiedenen Bereichen des wissenschaftlichen Arbeitens belegen oder sich individuell beraten lassen.

Das Thema Ihrer Hausarbeit sollten Sie sehr rechtzeitig mit Ihrer/m Dozent:in absprechen. Diese sind auch die ersten Ansprechpartner:innen bei Unsicherheiten bezüglich des Inhalts oder der Form Ihrer Arbeit.

Der erste Schritt bei der Erarbeitung eines Themas für ein Referat oder eine sonstige Arbeit ist das Bibliographieren. Das bedeutet, dass Sie sich einen Überblick über die Literatur zu Ihrem Thema verschaffen, indem Sie eine Literaturliste anlegen. Es empfiehlt sich, so früh wie möglich mit dem Bibliographieren zu beginnen, da Sie nicht alle benötigten Texte in der Bibliothek in Bochum erhalten werden und das Bestellen von Büchern per Fernleihe dauern kann.

Es wird von Ihnen erwartet, dass Sie für Ihre wissenschaftlichen Arbeiten die Forschungsliteratur in angemessenem Umfang verwenden, wobei Sie besonders die neuesten Veröffentlichungen zu einem Thema und die fremdsprachige Literatur nicht vernachlässigen sollten. Eine möglichst umfangreiche Literaturliste hilft Ihnen, die Relevanz von einzelnen Titeln besser einschätzen zu können, selbst wenn Sie letztendlich nicht alle Titel auf Ihrer Liste lesen oder verwenden werden.

In der Literatur werden Sie in den Fußnoten und der Bibliographie Hinweise auf weitere für Sie ggf. relevante Titel finden, sodass Sie mithilfe dieses Schneeballprinzips beim Sichten der Literatur Ihre Literaturliste ständig erweitern können. Liegt für Ihr Thema relevante Literatur in einer Sprache vor, die Sie nicht beherrschen, besprechen Sie dies bitte in der Sprechstunde.

Ausführlichere Hinweise hierzu finden Sie ebenfalls in der Anleitung zum Erstellen von Hausarbeiten im Fach Kunstgeschichte.

Für Ihre Literaturrecherche stehen Ihnen verschiedene Online-Kataloge zur Verfügung:

  • KVK – Karlsruher Virtueller Katalog erfasst als Metakatalog Bestände vieler verschiedener Bibliotheken: kvk.bibliothek.kit.edu/
  • Kubikat – Dieser gemeinsame Katalog der kunsthistorischen Forschungsinstitute in München, Paris, Rom und Florenz erfasst neben den Monographien auch darin enthaltene Aufsätze – nicht nur, aber besonders zu italienischen Themen ausgesprochen hilfreich: www.kubikat.org
  • Jstor – manche Zeitschriftenartikel sind online über Jstor zugänglich, wo Sie über den Login über die RUB auch PDFs herunterladen können: https://www.jstor.org
  • EZB – Verzeichnis wissenschaftlicher Zeitschriften, die online zur Verfügung stehen: http://ezb.uni-regensburg.de/
  • BHA / RILA und IBA –Europäische und amerikanische Forschung zur bildenden Kunst, darunter Artikel aus über 1.200 Zeitschriften: https://primo.getty.edu/primo-explore/search?vid=BHA
  • Hbz NRW – Verbundkatalog der Hochschulbibliotheken Nordrhein-Westfalens und eines großen Teils von Rheinland-Pfalz: https://www.hbz-nrw.de/literatursuche
  • OPAC RUB – Gemeinsamer Katalog aller Bibliotheken der RUB: opac.ub.ruhr-uni-bochum.de/

Fernleihe:

Benötigte Literatur, die Sie nicht in den Bochumer Bibliotheken erhalten können, müssen Sie rechtzeitig per Fernleihe aus anderen deutschen Bibliotheken bestellen. In der Regel können Sie ganze Bücher als Leihbestellung erhalten und einzelne Kapitel oder Aufsätze als Kopien. Unter Angabe Ihrer Matrikelnummer in der Digi-Bib  können Sie die Fernleihbestellung aufgeben. Dazu benötigen Sie eine TAN, die Sie für 1,50 EUR pro Stück bzw. bestelltem Titel in der UB erhalten. Weitere Informationen zum genauen Ablauf des Bestellvorgangs und zu weiteren Lieferdiensten finden Sie hier.

Eine erste Orientierung zu einem Thema kann Ihnen der Blick in eines der kunsthistorischen Nachschlagewerke bieten, die in der Bibliothek und zum Teil auch Online zugänglich sind. Viele dieser Nachschlagewerke finden Sie in der Verbundbibliothek GA im Bereich der Kunstgeschichte unter den A-Signaturen – ein Blick ins Regal lohnt sich.

Als Nachschlagewerke wären etwa zu nennen:

  • Allgemeines Künstlerlexikon (A CE 15)
  • Begriffslexikon der Bildenden Künste (A CC 6)
  • DuMont’s Künstler-Lexikon (A CE 12)
  • Handbuch der politischen Ikonographie (GA 4-5 Np 0/2-1)
  • Knaurs Lexikon moderner Kunst (A CB 26)
  • Lexikon der Christlichen Ikonographie (CA A Kirs 1)
  • Lexikon der Kunst (A CB 8)
  • Lexikon des künstlerischen Materials (A CC 15)
  • Lexikon des Mittelalters (A BA 14)

Für Ihr Referat oder Ihre Hausarbeit ist gutes Bildmaterial als Grundlage für Ihre Beobachtungen unerlässlich. Gute Abbildungen aus der Literatur können Sie von unserem Institutsfotografen Herrn Jorzick in Zimmer GA 2/50 professionell digitalisieren lassen. Informationen zum Bestellvorgang finden Sie hier.

Bildmaterial, das bereits digitalisiert ist, können Sie in folgenden Datenbanken recherchieren:

Achten Sie auf gute Qualität Ihres Bildmaterials – auch ein Bild, das auf dem Bildschirm Ihres Laptops ausreichend hochauflösend erscheint, kann bei der Präsentation auf der Leinwand verpixelt oder unscharf sein. Abbildungen mit einer Kantenlänge unter 1.000 Pixeln ca. ist im Allgemeinen nicht hochauflösend genug. Außerdem sollten die Farben in Ihren Abbildungen richtig wiedergegeben werden. Gelbstichige Abbildungen oder solche mit zu hohem Kontrast vermitteln keinen authentischen Eindruck des untersuchten Objekts.

Das Thema Bildrechte ist für uns Kunsthistoriker:innen ein wichtiges Thema, mit welchem man sich trotz der Komplexität unbedingt beschäftigen muss, um keine Schadensersatzforderungen zu riskieren oder sich ggf. sogar strafbar zu machen.

Solange Sie Ihr Referat im Rahmen des Seminars halten und Ihre Seminararbeiten nicht online zugänglich machen oder in sonst einer Form publizieren, gelten Ausnahmeregelungen: „In Unterricht und Lehre an nicht kommerziellen Einrichtungen dürfen Abbildungen geschützter Werke in Vortragsfolien integriert werden.“ (Fischer 2021, S. 42; außerdem S. 52ff.). Verwenden Sie trotzdem nur im äußersten Notfall Abbildungen mit Wasserzeichen o.Ä.

Ausführlich sehen Sie hierzu den Leitfaden des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V.: Veronika Fischer, unter Mitarbeit von Grischka Petri: Bildrechte in der kunsthistorischen Praxis – ein Leitfaden, hg. vom Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V., ART-Dok Open Access 2021. Online zugänglich: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2021/7225.

Neben der Anleitung zum Erstellen von Hausarbeiten im Fach Kunstgeschichte können Sie auch aus weiterer Einführungsliteratur einen Überblick über die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens gewinnen, welche Sie in unserer Verbundbibliothek unter den Signaturen G AB finden. Natürlich können Sie sich auch von Ihren Dozierenden Titel empfehlen lassen.

Zur Gliederung und Aufbau einer Hausarbeit, beachten Sie die Anleitung zum Erstellen einer Hausarbeit und klären Sie Fragen mit ihrer Dozentin oder Ihrem Dozenten.

Bitte übernehmen Sie die Vorlage für das Deckblatt der Hausarbeiten und die Vorlage für die Eigenständigkeitserklärung.

Zur Zitation, der Verwendung von Fußnoten und dem Erstellen des Literaturverzeichnisses, sowie zu üblichen Abkürzungen beachten Sie ebenfalls die Anleitung zum Erstellen einer Hausarbeit und klären Sie Fragen mit Ihrer Dozentin oder Ihrem Dozenten.

Achten Sie bei Zitationsstilen etc. in erster Linie auch auf die Einheitlichkeit innerhalb Ihrer Arbeit.

Ihre Seminararbeit sollte in Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung und der angemessenen Verwendung von Fachvokabular fehlerfrei sein und Umgangssprache vermeiden. Um einen den wissenschaftlichen Standards genügenden Text zu verfassen, ist es absolut notwendig, dass Sie Ihre Arbeit selbst mehrfach gründlich korrekturlesen (gerade auch durch lautes Lesen vermeiden Sie ungeschickte Formulierungen u. Ä.). Es ist sehr zu empfehlen, dass Sie auch Kommiliton:innen, Freund:innen oder Familie Ihre Arbeit lesen und mit Anmerkungen und Korrekturen versehen lassen. Als Autor:in sind Sie selbst zumeist zu sehr mit inhaltlichen Fragen beschäftigt, um auf Ihre Kommasetzung achten zu können.

Sprachliche und inhaltliche Korrekturen und Anmerkungen durch Dritte stellen kein Plagiat dar, solange Sie die Arbeit selbst verfasst haben – im Gegenteil ist ein solcher Austausch und Feedback-Prozess in der wissenschaftlichen Praxis die Regel. Zudem werden Sie merken, dass das Korrekturlesen der Seminararbeiten Ihrer Kommiliton:innen Ihnen hilft, ein Gefühl für die Schwächen und Stärken der eigenen Arbeiten zu entwickeln und Fehler zu vermeiden.

Zu den Grundsätzen des Wissenschaftlichen Arbeitens gehört es, dass Sie alle Hilfsmittel und Quellen, die Sie bei der Erstellung der Arbeiten verwendet haben, angeben. Zwei wesentliche Regeln hierzu lauten:

Zitat: Die wortwörtliche Übernahme von Textfragmenten oder einem/r Autor:in spezifische Wortschöpfung muss immer durch Anführungszeichen sowie durch Literatur- bzw. Quellenangabe kenntlich gemacht werden.

Paraphrase: Die Wiedergabe fremden Gedankenguts durch eigene Formulierungen und Worte muss immer durch Literatur- bzw. Quellenangabe kenntlich gemacht werden.

Tun Sie dies nicht, ist Ihre Arbeit ein Plagiat, wird mit 5,0 benotet und kann zudem zu Ihrer Exmatrikulation führen.

Beachten Sie:

Das betrifft auch eine Übersetzung fremdsprachiger Literatur ins Deutsche! Damit haben Sie noch keine eigene wissenschaftliche Leistung erbracht. Es handelt sich weiterhin um die Wiedergabe fremden Ideengutes. Es gelten die oben angegebenen Zitierregeln.

Es reicht nicht aus, bei einer Wiedergabe in eigenen Worten vom Indikativ in den Konjunktiv umzustellen oder nur die Satzstruktur zu verändern.

Die Kriterien, nach denen Ihre Arbeiten bewertet werden, hängen sowohl vom Umfang und Anspruch Ihrer Arbeit als auch im Detail von Vorgaben der Dozierenden ab. Je weiter Sie im Studium fortgeschritten sind, desto stärker sollte Ihre Arbeit eine über die Forschungsliteratur hinausgehende eigene Forschungsleistung darstellen.

Generell gilt, dass neben inhaltlichen Kriterien (Korrektheit der dargestellten Sachverhalte, Vollständigkeit der relevanten Informationen, logische und stringente Argumentation, gründliche Bearbeitung einer relevanten Fragestellung etc.), auch wissenschaftliche Kriterien (Verwendung der einschlägigen Forschungsliteratur, klare und einheitliche Zitationsweise, Beleg der Forschungsliteratur in Fußnoten, etc.), formale Kriterien (Vollständigkeit aller Bestandteile, einheitliche und korrekte Abbildungs- und Literaturverzeichnisse, Beachtung der Vorgaben zu Schriftgröße, Schriftart, Zeilen- und Seitenabständen, etc.) und sprachliche Kriterien (flüssiger und verständlicher Schreibstil, grammatikalisch und orthografisch fehlerfreie Arbeit, korrekte Interpunktion, angemessene Verwendung der Fachterminologie, etc.) benotet werden. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bezüglich der Bewertungskriterien an Ihre:n Dozent:in.

Es findet jeweils in der vorlesungsfreien Zeit ein Blocktutorium zur Einarbeitung und Vertiefung der wissenschaftlichen Arbeitsweise im Fach Kunstgeschichte statt und richtet sich besonders an Studierende der Bachelor-Phase. Es steht aber auch Studierenden in höheren Semestern bei Fragen und Problemen offen. Literatur- und Bildrecherche, Formalia und Struktur von Hausarbeiten sowie der Umgang mit Forschungsliteratur sollen in diesem Tutorium ebenso wie die Entwicklung von Fragestellung/Thesen im Fokus stehen. Aktuelle Termine und Ansprechpartner:innen befinden sich hier.

Studienabschluss: ggf. Bachelorarbeit

Sie schließen Ihr Studium in einem der beiden Fächer mit einer Bachelorarbeit ab. Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Wochen. Die Arbeit sollte einen Umfang von 30 bis max. 35 Seiten nicht überschreiten.

Sollten Sie sich entscheiden, Ihre BA-Arbeit in der Kunstgeschichte zu schreiben, überlegen Sie sich zunächst, welche Themenschwerpunkt Sie gerne bearbeiten möchten und welche möglichen Betreuer:innen in dem Forschungsfeld ausgezeichnet sind. Inhaltlich kann die Arbeit an eine Veranstaltung anschließen, die Sie absolviert haben. Eine Konkretisierung des Themas und der Fragestellung erfolgt in einem Gespräch mit dem/der jeweiligen Dozent:in, die Sie hierzu kontaktieren.

Diese:r kann Ihnen auch einen Vorschlag für mögliche Zweitkorrektor:innen machen.

Sie können Ihre Bachelorarbeit bereits anmelden, sobald Sie insgesamt 130 CP erworben haben

Das erste Gespräch mit dem oder der betreuenden Dozierenden sollten Sie rechtzeitig ansetzen, damit Sie Zeit haben, gemeinsam ein mögliches Thema zu finden. Zum Zeitpunkt der Anmeldung Ihrer Arbeit, mit der die Bearbeitungsfrist von sechs Wochen startet, muss der Titel und damit das Thema Ihrer Arbeit feststehen.

Um sich für eine Abschlussarbeit melden zu können, müssen Sie eine Gesamtzahl von 130 CP erbracht haben. Bitte schicken Sie das Formblatt B, welches Sie auch auf der Seite des Prüfungsamts finden, an , um sich die in der Kunstgeschichte erbrachten CP bestätigen zu lassen.

Das Prüfungsamt braucht über das Formblatt B hinaus noch weitere Unterlagen von Ihnen. Eine genaue Übersicht finden Sie hier.

Zum Abschluss Ihres Studiums müssen Sie sich, wenn alle Ihre Kurse und Leistungen in eCampus vorliegen, von der Studienberatung das Formblatt C bestätigen lassen, welches Sie ebenfalls auf der Seite des Prüfungsamts finden können.

Nur wenn aus beiden Fächern und aus dem Optionalbereich ein Formblatt C im Prüfungsamt vorliegt, kann Ihnen Ihr Abschlusszeugnis ausgestellt werden.

Vorgaben zur Formatierung und dem Layout der Abschlussarbeit finden Sie ebenfalls auf der Seite des Prüfungsamtes. Details zu Formalia klären Sie mit Ihren betreuenden Dozierenden.

FAQ Studienabschluss

Nein, es reichen 130 CP von insgesamt in den Fächern und im Optionalbereich zu absolvierenden 172 CP.

Nein. Sie müssen nicht erst alle Module abgeschlossen haben, um die Bachelorarbeit anmelden zu können.

Grundsätzlich können alle hauptamtlich Lehrenden Ihre Bachelorarbeit betreuen. Darunter fallen allerdings nicht die Lehrbeauftragten. Sie sollten je nach Ihrem Wunschthema eine/n Lehrende/n auswählen, der/die auf dem Gebiet spezialisiert ist.

Im Unterschied zu einigen anderen Fächern nicht. Sie können aus dem gesamten Gegenstandsbereich der Kunstgeschichte wählen und sind nicht an bestimmte Module gebunden.

Sie müssen die Arbeit spätestens am:

31. März im Prüfungsamt eingereicht haben, um sich für das Sommersemester in den Master einschreiben zu können.

30. September im Prüfungsamt eingereicht haben, um sich für das Wintersemester in den Master einschreiben zu können.

Es gibt kein Übergangssemester!

Master-Studium

Am Kunstgeschichtlichen Institut gibt es verschiedene Masterstudiengänge, für welche Sie sich einschreiben können.

Zunächst gibt es den 2-Fach Master Kunstgeschichte, bei welchem Sie neben der Kunstgeschichte ein zweites Fach mit gleichstarker Gewichtung studieren. Wie bereits im Bachelor müssen Sie auch hier Kurse aus verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte belegen.

Wenn Sie sich im Master stärker auf die Kunstgeschichte konzentrieren möchten, können Sie sich auch für den 1-Fach Master Kunstgeschichte entscheiden.

Entsprechend dem inhaltlichen Schwerpunkt unseres Instituts zu moderner und zeitgenössischer Kunst bieten wir auch einen 1-Fach Master Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an.

Einen Überblick über diese Studiengänge erhalten Sie hier.

Externe Studierende, die Ihren B.A.-Abschluss an einer anderen Universität absolviert haben und nun ein Masterstudium an der Ruhr-Universität aufnehmen wollen, müssen einen Antrag auf Gleichwertigkeit (Äquivalenzprüfung) stellen.

Näheres zum Prozedere finden Sie auf dieser Seite.

Je nach Masterstudiengang müssen Sie unterschiedliche Module belegen. Eine Übersicht darüber erhalten Sie in den Modulhandbüchern und den Studienbüchern.

Seit dem Wintersemester 2016/17 besteht eine Kooperation zwischen den beiden Master-Studiengängen „Photography Studies and Practice/Research“ der Folkwang Universität der Künste sowie dem Master-Studiengang „Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart“ der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zur gegenseitigen Anerkennung von Lehrveranstaltungen. Diese Kooperation soll es den Studierenden beider Universitäten ermöglichen, auf unbürokratischem Weg an der jeweils anderen Hochschulen Kurse zu belegen und Leistungsnachweise im Umfang von max. 10 CP zu erwerben. Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Mail direkt an die jeweiligen Dozent:innen, um sich auf diesem Weg anzumelden. Eine nicht kostenpflichtige Anmeldung als Gasthörer:in (nicht Zweithörer:in!) ist bei Cornelia Hohmann erforderlich (). Die Anerkennung der erworbenen Leistungsnachweise erfolgt durch die Studienberatung.

Für den 2-Fächer Master benötigen Sie 4 Exkursionstage; für die 1-Fach Masterstudiengänge der Kunstgeschichte 8 Exkursionstage. Das Institut bietet jedes Sommersemester eine Großexkursion über 8 Tage an, die im Anschluss an ein vorbereitendes Hauptseminar in der vorlesungsfreien Zeit stattfindet. Dabei wechseln sich Exkursionen mit einem Schwerpunkt in der Vormoderne und Moderne/Gegenwartskunst ab. Im Ausnahmefall werden auch einzelne Exkursionstage und Übungen vor Originalen ersatzweise als Exkursionstage anerkannt. Bitte wenden Sie sich hierfür an die Studienberatung.

Informationen zu den Großexkursionen finden Sie hier.

Im Studium der Kunstgeschichte sind Pflichtpraktika nicht vorgesehen. Sie haben aber im Master die Möglichkeit, sich ein mind. 4-wöchiges Fachpraktikum als Modul 2 mit 6 CP anerkennen zulassen. Bitte reichen Sie hierzu einen 5-seitigen Praktikumsbericht bei der Studienberatung ein.

In den 1-Facher Masterstudiengängen wird laut der gemeinsamen Prüfungsordnung der RUB ein „Ergänzungsbereich“ gefordert.

Bei dem „Ergänzungsbreich“ handelt es sich um nichts Anderes als das reguläre Veranstaltungsangebot anderer Fächer, aus dem Sie eigenständig wählen können. Dabei sollten Sie den Fokus auf themenspezifische Hauptseminare und Vorlesungen legen, die ihren Wissenschaftshorizont erweitern bzw. transdisziplinär stärken. Darunter fallen keine Sprachkurse!

Der Ergänzungsbereich ist nicht mit dem Optionalbereich im Bachelor zu verwechseln!

Im 1-Fach Master Kunstgeschichte müssen Sie im Ergänzungsbereich 18 CP absolvieren, im 1-Fach Master Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart 8 CP. Da die Kreditierung in den Fächern teilweise sehr unterschiedlich ist, müssen Sie sich mit dem/der jeweiligen Dozierenden absprechen, wie viele Punkte Sie benötigen und welche Leistungen hierfür zu erbringen sind. In manchen Fächern kann man nur Module belegen und keine Einzelveranstaltungen. Dies ist zu respektieren. Wir müssen uns an die Regularien der anderen Fächer halten.

Wir erkennen auch interdisziplinäre Veranstaltungen der Kunstgeschichte mit anderen Fächern als Ergänzungsbereich an. Sie können sich also solche Veranstaltungen entweder für die Module der Kunstgeschichte oder als Teil des Ergänzungsbereichs anrechnen lassen. Polyvalente Anrechnungen für beide Bereiche sind nicht möglich!

Im 1-Fach Master Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart können Sie sich auch das Angebot der Folkwang Universität der Künste, das in unserem Vorlesungsverzeichnis angekündigt ist, als Ergänzungsbereich anrechnen lassen.

Wenn Sie alle Veranstaltungen für ein Modul belegt haben und die Note für Sie eingetragen worden ist, müssen Sie die Veranstaltungen in eCampus zu Modulen zusammenfassen. Eine genaue Anleitung finden Sie im eCampus-Handbuch.

Eine Kurzanleitung zum Vorgehen im Fach Kunstgeschichte finden Sie hier.

Nachdem Sie alle Module zugeordnet haben, schreiben Sie eine Mail an mit Ihrer Matrikelnummer und der Bitte um die Bestätigung der von Ihnen zusammengefassten Module.

Sie haben das eCampus-Handbuch gründlich studiert und keine Antwort auf Ihre spezifische Frage finden können? Dann schreiben Sie uns:

Sie müssen im Masterstudium das Forschungsmethoden-Modul (das letzte Modul) mit einer mündlichen Prüfung anstelle einer Seminararbeit über die Inhalte des Moduls abschließen.

Die aktuellen Fristen und das Verfahren zur Anmeldung der mündlichen Prüfung finden Sie in der rechten Randspalte der Seite der Studienberatung.

Um sich für eine Abschlussarbeit melden zu können, müssen Sie eine Gesamtzahl von mindestens 70 CP erbracht haben. Sollten diese erreicht sein, gehen Sie folgendermaßen vor.

Bitte schicken Sie das Formblatt B, welches Sie auch auf der Seite des Prüfungsamts finden, an , um sich die in der Kunstgeschichte erbrachten CP bestätigen zu lassen.

Zum Abschluss Ihres Studiums müssen Sie sich, wenn alle Ihre Kurse und Leistungen in eCampus vorliegen, von der Studienberatung das Formblatt C bestätigen lassen, welches Sie ebenfalls auf der Seite des Prüfungsamts finden können.

2-Fächer Master:

Formblatt B

Formblatt C

1-Fach Master Kunstgeschichte

Formblatt B

Formblatt C

1-Fach Master Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart

Formblatt B

Formblatt C

Das Prüfungsamt braucht über das Formblatt B und C hinaus noch weitere Unterlagen von Ihnen. Eine genaue Übersicht finden Sie hier.

Nur wenn alle Formblätter im Prüfungsamt vorliegen, kann Ihnen Ihr Abschlusszeugnis ausgestellt werden.

Die M.A.-Arbeit ist innerhalb von vier Monaten abzuschließen und sollte einen Umfang von 80 Seiten nicht überschreiten. Gruppenarbeiten sind nicht zulässig. Die Fragestellungen stammen aus den Spezialbereichen der Kunstgeschichte, wobei den sich aus laufenden Forschungsvorhaben ergebenden Problemstellungen eine besondere Bedeutung zukommt. Es sollen an diesem Endpunkt des Studiums idealerweise Forschung und Lehre zusammengeführt werden.

Informationen zum Vorgehen und zur Anmeldung finden Sie auf der Seite des Prüfungsamtes.

FAQ Master-Studium

Bedingt durch die Pandemie sowie einer möglichen Unvereinbarkeit von Lebenssituation und der jährlich stattfindenden Großexkursion, gibt es für Studierende im Master die Ausnahmeregelung, sich Übungen vor Originalen und einzelne Tagesexkursionen additiv als Exkursionstage anerkennen zu lassen.

Achtung: Sie müssen sich entscheiden, ob Sie sich eine Übung vor Originalen als Seminar in dem jeweiligen Modul kreditieren lassen wollen, oder als Exkursionstage. Eine doppelte Anrechnung für ein und dieselbe Veranstaltung ist nicht möglich!

Sie haben noch unbeantwortete Fragen?

Hier finden Sie wichtige Kontakte

Wichtige Downloads

Kurzanleitung Modulverknüpfung in eCampus

Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten

Deckblatt der Hausarbeiten

Formular obligatorisches Beratungsgespräch (RUB-Absolvent:innen)