DOING MEMORY
Die im Rahmen des Schwerpunkts DOING MEMORY realisierten Projekte, Tagungen, Ausstellungen und Lehrformate widmen sich der kritischen Relektüre kunsthistorischer Narrative, den Herausforderungen der Provenienzforschung, der Aktualität von Gedenkkultur und Erinnerungspraxis. Diese Felder werden dabei als zentrale Arenen gesellschaftlicher Selbstverständigungsprozesse ausgewiesen.
DOING MEMORY begreift Erinnerung als einen performativen und prozessualen Vollzug. Der Begriff fungiert zugleich als praxistheoretischer Zugriff auf das „kollektive Gedächtnis“, der den analytischen Fokus auf situierte und relationale Konstellationen von Akteuren, Umwelten sowie semiotisch-materiellen Ressourcen richtet, in denen Erinnerungsarbeit geleistet wird. Das damit verbundene multidirektionale Geschichtsverständnis ermöglicht es, divergierende Perspektiven und heterogene Forschungsansätze in einem integrativen Rahmen zusammenzuführen.
Geplante Aktivitäten im Forschungsschwerpunkt „Doing Memory“
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Ausstellung und Rahmenprogramm:
„Die Kids sind nicht alright“, 7.5.-13.9.2026, Museum Unter Tage, Park WeitmarDonnerstag, 18. Juni 2026, 18-20 Uhr:
Erinnerungsströme. Ostdeutschland zwischen Familiengedächtnis und Revierbewusstsein
Gespräch mit: Susan Donath, Künstlerin der Ausstellung, Dr. Grit Lemke, Autorin und Regisseurin, Prof. Dr. Constantin Goschler, Professur für Zeitgeschichte, Ruhr-Universität Bochum
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Workshop:
„Doing memories – Methoden und Rhetoriken des Sichtbarmachens und ihre Voraussetzungen“
Mittwoch, den 10.06.26, Abendvortrag Angela Steidele: Der Rand als Zentrum
Workshop: Donnerstag, den 11.06.26 in der Bibliothek der Situation Kunst -
Denkmalerfassungsprojekt:
Bevorstehende Veranstaltungen:
Unterschutzstellung der Bochumer Stadtbahnhaltestelle Deutsches Bergbaumuseum. Symbolische Anbringung der Denkmalplakette im Rahmen des Tags des offenen Denkmals, 13.09.2026, 10:00, Am Bergbaumuseum 31, 44791 Bochum, https://kgi.ruhr-uni-bochum.de/portfolio-item/tagdesoffenendenkmals-upanddown/
Zurückliegende Veranstaltungen:
Unterschutzstellung der Wohnanlage „KoWoBo“ in Bochum Wiemelhausen. Übergabe der Denkmalplakette an die Eigentümer*innen durch Heike Möller am 22.07.2026, https://www.bochum.de/Pressemeldungen/24-Juni-2026/Denkmalplakette-fuer-Wohnanlage–KoWoBo-
In Bewegung. Bochumer Stadtbahn-Architekturen gestern, heute und morgen. Wissenschaftlicher Workshop, 26.06.2026, 10:00-17:00 Uhr, Haus der Archäologischen Wissenschaften, Hörsaal, Am Bergbaumuseum 31, 44791 Bochum, https://kgi.ruhr-uni-bochum.de/portfolio-item/in_bewegung/
Erfassung der Architektur der 1960er-1980er Jahre in Bochum (Ergebnispräsentation) 29.04.2026, 18:30 Uhr im Folkwang-Theaterzentrum (ehemaliger Thürmer-Saal, Friederikastraße 4, 44789 Bochum)
Denkmalplaketten für Ökumenisches Studienwerk und Evangelisches Thomaszentrum. Feierliche Übergabe der Denkmalplaketten, 30.11.2025, 12:15 Uhr, im Rahmen des Gottesdienstes zum 1. Advent in der Kirche des Evangelischen Thomaszentrums, Girondelle 82, https://www.bochum.de/Pressemeldungen/24-November-2025/Denkmalplaketten-fuer-Oekumenisches-Studienwerk-und-Evangelisches-Thomaszentrum
Literatur
Christin Nezik. „Bochum 60, 70, 80 – Ein universitäres Erfassungsprojekt zur jüngeren Architektur“, in: kunsttexte.de, Nr. 2, 2026, www.kunsttexte.de. https://doi.org/10.48633/ksttx.2023.1.94346.
Hans Hanke. „Kommunikatives Wohnen Bochum. Bauen für eine neue Form des Zusammenlebens“, in Denkmalfplege in Westfalen/Lippe, Nr. 1,2026. https://www.lwl-dlbw.de/media/filer_public/c2/a7/c2a727f6-3d9e-4660-82d7-ae6b41b9fafc/diwl_2026-1_web.pdf.





