„Bochum 60, 70, 80 – Ein universitäres Erfassungsprojekt zur jüngeren Architektur“ von Christin Nezik
in Kunsttexte, Nr. 2 (2026)
Themenheft: Architektur – Stadt – Raum: Perspektiven
hg. von Anke Blümm, Judith Dreiling, Katharina Rotté
Die Ruhr-Universität Bochum gilt als herausragendes Werk des Brutalismus. Ihre geschichtliche, künstlerische und städtebauliche Bedeutung wurde frühzeitig erkannt und die Campusarchitektur 2015 unter Denkmalschutz gestellt. Doch wie steht es um die Vielzahl jener Bauten, die im Zuge der Universitätsgründung oder zeitgleich im Bochumer Stadtgebiet entstanden sind? Diese Zeugnisse der Architektur der 1960er bis 1980er Jahre wissenschaftlich zu erfassen, zu erforschen und auf mögliche Denkmaleigenschaften zu prüfen, bildete den Kern einer dreij ährigen Kooperation zwischen Ruhr-Universität und Stadt Bochum. Im Rahmen von Lehrveranstaltungen wurden Studierende der Kunstgeschichte mit der Inventarisation von Gebäuden und Ensembles betraut und konnten so praxisnahe Erfahrungen in einem möglichen späteren Berufsfeld sammeln. Der vorliegende Beitrag gibt Einblicke in das Erfassungsprojekt und zeigt, wie sich universitäre Lehre und denkmalpflegerische Praxis miteinander verbinden lassen.
Link zum Artikel: https://doi.org/10.48633/ksttx.2026.2.115760
