Auf den Spuren des politischen und kulturellen Aufbruchs des sächsischen Adelsgeschlechts der Liudolfinger im 10./11. Jahrhundert machte sich das Bochumer MaRS-Ringseminar im Sommersemester 2026 unter Leitung der Professoren Gerhard Lubich und Prof. Ulrich Rehm auf in den Harz, um gemeinsam mit historischen und kunsthistorischen Methoden, die materiellen Überreste der Architektur, der Schatzkunst und der Schriftkultur jener Zeit auf ihre historische Aussagekraft hin zu untersuchen. Auf dem Gebiet des alten Sachsen waren Goslar, insbesondere mit seiner Pfalzanlage, Halberstadt mit seinem Domschatz und seinen Kirchenbauten sowie Quedlinburg (s. Foto) mit der Grablege der Königin Mathilde und des Königs Heinrichs I. die besuchten Stationen. Wichtige Einblicke ergaben die Gespräche mit der Leiterin des Halberstädter Domschatzes, Uta-Christiane Bergemann, die uns auch Depotobjekte, wie frühmittelalterliche Seidenfragmente vom byzantinischen Kaiserhof, vorlegte.
Dialog der Disziplinen on tour – MaRS-Ringseminar im Harz
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