• Home
  • News
  • Institut
    • Profil des KGI
    • Geschichte
    • Personen
    • Praxis
    • Bibliothek
    • kgi virtuell
    • Fachschaftsrat
    • Terminplan
  • Studium
    • Inhalte und Schlüsseltexte
    • Studienberatung
    • Navigationshilfe
    • Studiengänge und Modulhandbücher
    • Tutorien
    • Vorlesungsverzeichnisse
    • Exkursionen
    • Austauschprogramme und Stipendien
    • Studienabschluss
    • Hochschulwechsel (Äquivalenzprüfung)
  • Forschung
    • Projekte
    • DOING MEMORY
    • WORK MATTERS
    • Tagungen und Workshops
    • Publikationen
    • GA2 Online Journal
    • Dissertationsprojekte
  • Museen
    • Kunstsammlungen der RUB
    • Situation Kunst (für Max Imdahl)
    • MuT – Museum unter Tage
    • Ausstellungen
    • Archiv Ulrich Rückriem
  • Internationales
    • Austauschprogramme und Stipendien
    • UNIC – European University
    • 21 Plateaus – Universitätssammlungen
    • Kooperationspartner:innen
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Doppelvortrag: Johanna von Monkiewitsch | Prof. Dr. Kerstin Thomas Museum unter Tage Mi, 12. Juni 2024, 18–20 Uhr

Du bist hier: Startseite1 / Museen2 / MuT – Museum unter Tage3 / Doppelvortrag: Johanna von Monkiewitsch | Prof. Dr. Kerstin Thomas Museum...

Johanna von Monkiewitsch, Calle Correr, 2021, Schaumstoff, Plastikfolie, Klebeband, Projektor (3 Min. loop), 300 x 290 x 115 cm,  Ausstellungsansicht Johanna von Monkiewitsch. From different places, Kunsthalle Bremerhaven 2021, Foto: Ben Hermanni, Courtesy: Berthold Pott Gallery

Prof. Dr. Kerstin Thomas

Licht, Form, Stimmung

Doppelvortrag
Johanna von Monkiewitsch | Prof. Dr. Kerstin Thomas
Museum unter Tage
Mi, 12. Juni 2024, 18–20 Uhr

Prof. Dr. Kerstin Thomas, „Le bonheur de vivre – Stimmung als Medium des Lebensglücks in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts“

Glück greift zumeist aufs Grundsätzliche aus und unterscheidet sich insofern von den kleinen Formen rein privater und momentaner Emotionen. Als Thema der Malerei tritt Glück sogar als Modus des grundlegenden Lebensbezugs auf: In der französischen Malerei etwa im Bildthema des „bonheur de vivre“, ein Begriff, den man mit „das Glück des Lebens“, oder „das Glück zu Leben“ übersetzen kann. Bezogen auf die Kunst würde dies bedeuten, „das gute Lebensgefühl“ zum Ausdruck zu bringen. Um eine solch grundlegende Zuständlichkeit auszudrücken, reichen Mittel der Affektdarstellung nicht aus, zumal diese stets auf den Bereich der privaten Gefühle begrenzt bleiben. Anhand unterschiedlicher Beispiele aus der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts untersucht der Vortrag verschiedene Modi der Darstellung von Lebensglück und zeigt, wie die Künstlerinnen und Künstler dieses als überindividuelle Stimmung entwerfen. Stimmung wird dabei nicht allein als Inhalt oder Motiv der Darstellung aufgefasst. Vielmehr wird analysiert, wie Licht, Farben und Formen eingesetzt werden, um Stimmung zu evozieren, die als eine über den Bereich des Persönlichen hinausgehende Befindlichkeit verstanden werden kann. Denn Stimmung ist – anders als das individuelle Gefühl – eine relationale Befindlichkeit, die zwischen Menschen oder Dingen herrscht, also auch zwischen Bild und Betrachtenden. Stimmung ist somit Gradmesser der Befindlichkeit einer Gemeinschaft. Das Lebensglück wird in der Stimmungsmalerei einem so umfassenden Zustand wie einem gemeinschaftlichen Lebensgefühl vergleichbar. Durch die Mittel der Kunst erhält das in der ästhetischen Stimmung beschworene Lebensglück eine soziale Dimension und kann gemeinschaftsbildend wirken.

Johanna von Monkiewitsch, „Eines Nachmittags / 14:24-14:57“

Johanna von Monkiewitsch leitet ihre Arbeit überwiegend aus Alltagssituationen ab und übersetzt diese in komplexe Werkssysteme. Dabei verfolgt sie einen sinnesorientierten Ansatz: Naturphänomene wie Licht oder Wind werden mit Materialien wie Schaumstoff, Marmor oder Salz kombiniert und in Beziehung zum Körper der Betrachtenden gesetzt. In ihrer Präsentation wird die Künstlerin einen umfassenden Einblick in ihre Vorgehensweise geben und anschließend durch ihre im Museum unter Tage ausgestellte Installation „Eines Nachmittags / 14:24-14:57“ führen.

Die Auflösung des Körperlichen sowie umgekehrt das Formwerden von Immateriellem sind ebenso zentrale Themen ihrer Arbeit wie die optische Täuschung und das freie, experimentelle Erstellen von raumgreifenden Installationen und Objekten sowie das Festhalten flüchtiger, ephemerer Spuren. Ein Fokus wird auf der Simplizität der angewendeten Mittel und auf der Auflösung der Grenzen zwischen den künstlerischen Medien liegen. Dieser Aspekt findet sich zum Beispiel verstärkt in Johanna von Monkiewitschs gefalteten Papierarbeiten wieder: Durch die vorgenommene Falzung wird die Fotografie selbst zu dem Objekt, das sie abbildet; ihr Status oszilliert somit zwischen Bild und Objekt.

Die für das Museum unter Tage realisierte Installation hingegen kombiniert zweimal denselben Film eines wandernden Sonnenlichtfeldes und seiner besonderen Stimmung mit zwei etwa gleichformatigen Schaumstoffblöcken. Das Licht scheint dabei das Material aufzulösen oder es zu zerschneiden, während der Schaumstoff dem Licht wiederum eine spezifische, scheinbare Körperlichkeit verleiht.

Prof. Dr. Kerstin Thomas ist seit April 2016 Professorin für Kunst der Moderne am Institut für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart. Sie ist seit 2022 erste Vorsitzende des Deutschen Verbands für Kunstgeschichte. Kerstin Thomas studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Klassische Archäologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, wo sie 2006 promoviert wurde mit einer Arbeit zur Stimmung in der französischen Malerei des späten 19. Jahrhunderts. Sie war zwischen 2006 und 2009 wissenschaftliche Assistentin am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris und leitete von 2010 bis 2018 die Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe: Form und Emotion. Affektive Strukturen in der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts und ihre soziale Geltung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universität Stuttgart. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die französische Kunst und Kunsttheorie des 19. Jh.; Form- und Ausdruckskonzepte in Kunst, Ästhetik und Wissenschaft der Moderne sowie emotionstheoretische Bildkonzepte. Sie hat zwei Monographien und verschiedene Aufsätze zur Stimmung als ästhetischer Theorie und künstlerischer Praxis publiziert sowie zu verwandten Phänomenen, wie Atmosphäre, Traum, und dem ästhetisch Unbestimmten.

Johanna von Monkiewitsch, 1979 in Rom geboren, hat ihr Studium 2007 mit dem Meisterschülerinnentitel bei Heinz-Günter Prager an der HBK Braunschweig abgeschlossen. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem durch Förderungen der Stiftung Kunstfonds, das Stipendium des Deutschen Studienzentrums in Venedig, das Bremerhavenstipendium und das Atelierstipendium des Kölnischen Kunstvereins. Ihre teils raumgreifenden Installationen werden international in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Diese waren unter anderem im Kunstmuseum Bonn, in der Fondation CAB in Brüssel, im Kunstpalast Düsseldorf, im Museum PEAC Freiburg, bei der Fresh Paint in Tel Aviv, im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt, im Museo Ca’ Rezzonico zur Biennale in Venedig, im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg sowie in einer Einzelausstellung im Leopold-Hoesch-Museum in Düren und einer Duo-Ausstellung im Museum Morsbroich in Leverkusen zu sehen. Ihre ortspezifisch konzipierte Arbeit „Eines Nachmittags / 14:24-14:57“ ist aktuell Teil der Wechselausstellung Glückliche Tage im Museum unter Tage in Bochum.

Museum unter Tage/Situation Kunst (für Max Imdahl)

Nevelstraße 29c (im Parkgelände von Haus Weitmar)

44795 Bochum | T +49 234 2988901 | www.situation-kunst.de

Eintritt frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seiten

  • 21 Plateaus – Network of the UNIC-University Collections
  • Anna Schrepper, M.A.
  • Anna-Lina Heimrath M.A.
  • Antonina Tetzlaff M.A.
  • Archiv Ulrich Rückriem
  • Ausstellungen
  • Austauschprogramme und Stipendien
  • Bildkulturen der Vormoderne
  • cityaslab 2026
  • Cordula Heuser
  • Datenschutzerklärung
  • Diana Alkert M.A.
  • Dissertationsprojekte
  • DOING MEMORY
  • Dr. Alexia Pooth
  • Dr. Benedikt Hanschmann
  • Dr. Charlotte Mende
  • Dr. Fiona McGovern
  • Dr. habil Ruth Hanisch
  • Dr. Hans H. Hanke
  • Dr. Kathrin Rottmann
  • Dr. Lee Chichester
  • Dr. Maria Bremer
  • Dr. Yvonne Northemann
  • Exkursionen
  • Forschung
  • Geschichte
  • Hochschulwechsel (Äquivalenzprüfung)
  • Home
  • Impressum
  • Institut
  • Internationales
  • Janina Dieckmann
  • Jo Ziebritzki, M.A.
  • Julia Böcker
  • Jun.-Prof. Dr. Christine Beese
  • Jun.-Prof. Dr. Margarita Voulgaropoulou
  • Katharina Oppmann
  • Katharina Saul M.A.
  • Koç University Archaeological Collection
  • Kunstsammlungen der RUB
  • Marie Krüger M.A.
  • Museale Praxis
  • Museen
  • MuT – Museum unter Tage
  • Navigationshilfe
  • News
  • Nicole Falconi M.A.
  • Personen
  • Pia Kepp M.A.
  • Praxis
  • Prof. Dr. Änne Söll
  • Prof. Dr. Annette Urban
  • Prof. Dr. Carolin Behrmann
  • Prof. Dr. Cornelia Jöchner
  • Prof. Dr. Karen van den Berg
  • Prof. Dr. Markus Heinzelmann
  • Prof. Dr. Neslihan Asutay-Effenberger
  • Prof. Dr. Stephanie Marchal
  • Prof. Dr. Ulrich Rehm
  • Projekte
  • Publikationen
  • Rebecca Neumann M.A.
  • Ruhr University Bochum
  • Situation Kunst (für Max Imdahl)
  • Sophia Valerie Holzmann, M.A.
  • Stella Köhn M.A.
  • Studienabschluss
  • Studienberatung
  • Studiengänge und Modulhandbücher
  • Studium
  • Svenja Schürmann M.A.
  • Tagungen und Workshops
  • Terminplan
  • Thorsten Jorzick
  • Tonia Andresen M.A.
  • Tutorien
  • Ulla Münnighoff
  • UNIC – European University
  • University of Liège, BE
  • University of Łódź
  • Verweis auf Apps
  • Virtuelle Vorlesungen
  • WORK MATTERS
  • Bibliothek
  • kgi virtuell
  • Fachschaft

Kategorien

  • Dissertationsprojekte
  • Dissertationsprojekte
  • Dissertationsprojekte
  • Dissertationsprojekte
  • Dissertationsprojekte
  • Dissertationsprojekte
  • Dissertationsprojekte (abgeschlossen)
  • Dissertationsprojekte (abgeschlossen)
  • Dissertationsprojekte (abgeschlossen)
  • Dissertationsprojekte (abgeschlossen)
  • Promotionsprojekte
  • Promotionsprojekte (abgeschlossen)

Archiv

  • Februar 2026
  • September 2025
  • April 2025
  • Januar 2024
  • November 2023
  • September 2023
  • Juni 2023
  • November 2022
  • September 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Juli 2021
  • Juli 2020
  • Juli 2018
  • Juli 2017
  • Juli 2016
  • Juli 2015
  • Juli 2014
  • Juli 2013
  • Juli 2012
  • Juli 2011
  • Juli 2010
  • Juli 2006
  • Juli 2004

Links

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Impressum der RUB

RUB Universitätsportal

Kontakt RUB

RUB Suche

Letzte Neuigkeiten

  • Vortrag: Building for Science – The Fabrication of the Anatomical Theatre in Barcelona, 1760-1764 (Nicole Falconi)5. Mai 2026 - 0:01
  • Ausstellungseröffnung: „Die Kids sind nicht alright“ (Mittwoch, 6.5. 18 Uhr)3. Mai 2026 - 17:28
  • Wider die Krise? Die Sozialfigur der Kritikerin Vortragsreihe des DFG-Projekts im Sommersemester 202628. April 2026 - 18:01
  • Vortrag: Scientific Instruments? On the Use of Sculptures in Anatomical Theatres28. April 2026 - 11:07
  • Fachschaftsrat: Offenes Co-Working jeden Mittwoch von 10:00 – 16:00 Uhr28. April 2026 - 11:03

Aktuelle Publikationen

  • kritische berichte, 1, 202617. März 2026 - 10:56
  • Identität in Artefakten. Die historische Selbstverortung der Essener Äbtissinnen im 10. und 11. Jahrhundert2. Dezember 2025 - 21:18
  • Handwerk Ost: Arbeits- und Lebenswelten zwischen Plan und Markt. Von Alexia Pooth und Thomas Schaarschmidt17. November 2025 - 11:47
  • Studentische Beiträge zu den „Stories“ des Franz Marc Museums22. Oktober 2025 - 20:59
  • Maria Bremer und Isabelle Lindermann (Hg.): kritische berichte. Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften, Bd. 53, Nr. 3, 2025: Intersektionalität und Ausstellungsgeschichte / Intersectionality and Exhibition History17. September 2025 - 10:26

Anschrift

Kunstgeschichtliches Institut
Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Geschichtswissenschaften
Kunstgeschichtliches Institut
Gebäude GA 2/160, Fach 170
Universitätsstr. 150
44780 Bochum

© Copyright - Kunstgeschichtliches Institut
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen