DOING MEMORY
Die im Rahmen des Schwerpunkts DOING MEMORY realisierten Projekte, Tagungen, Ausstellungen und Lehrformate widmen sich der kritischen Relektüre kunsthistorischer Narrative, den Herausforderungen der Provenienzforschung, der Aktualität von Gedenkkultur und Erinnerungspraxis. Diese Felder werden dabei als zentrale Arenen gesellschaftlicher Selbstverständigungsprozesse ausgewiesen.
DOING MEMORY begreift Erinnerung als einen performativen und prozessualen Vollzug. Der Begriff fungiert zugleich als praxistheoretischer Zugriff auf das „kollektive Gedächtnis“, der den analytischen Fokus auf situierte und relationale Konstellationen von Akteuren, Umwelten sowie semiotisch-materiellen Ressourcen richtet, in denen Erinnerungsarbeit geleistet wird. Das damit verbundene multidirektionale Geschichtsverständnis ermöglicht es, divergierende Perspektiven und heterogene Forschungsansätze in einem integrativen Rahmen zusammenzuführen.
Geplante Aktivitäten im Forschungsschwerpunkt „Doing Memory“
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Ausstellung und Rahmenprogramm:
„Die Kids sind nicht alright“, 7.5.-13.9.2026, Museum Unter Tage, Park Weitmar -
Workshop:
„Doing memories – Methoden und Rhetoriken des Sichtbarmachens und ihre Voraussetzungen“
Mittwoch, den 10.06.26, Abendvortrag Angela Steidele: Der Rand als Zentrum
Workshop: Donnerstag, den 11.06.26 in der Bibliothek der Situation Kunst -
Denkmalerfassungsprojekt:
Erfassung der Architektur der 1960er-1980er Jahre in Bochum (Ergebnispräsentation)
29.04.2026, 18:30 Uhr im Folkwang-Theaterzentrum (ehemaliger Thürmer-Saal, Friederikastraße 4, 44789 Bochum)


